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Versicherung 

Ich habe mich seit langen aufgerafft meine Versicherungen mal durchforsten zu lassen und auf Verbesserungen und Anpassungen beziehungsweise auch auf Sparpotenzial prüfen zu lassenUnglaublich wie viel sich in der Versicherungsbranche tut. Wenn man diesen Beruf nicht ausübt so lässt man die Polizen in einem Ordner zu Hause liegen die monatlichen Abbuchungen gehen einfach von statten und wenn man nie etwas braucht dann wird man auch nie erfahren was die Deckung eigentlich gar nicht mehr zeitgemäß ist. 

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Flüchtlinge 

Unfassbar welche Erfahrungen ich in den letzten Wochen machen konnte bezüglich der Flüchtlinge. Aufgrund meiner Freiwilligkeit beim Roten Kreuz konnte ich in der Flüchtlingsbetreuung in Klagenfurt tätig werden. Mir selbst ein Bild zu machen war mir sehr wichtig. Man liest so viel in den Medien und weiß gar nicht mehr was man glauben kann. Für mich wichtig war welche Menschen kommen da wirklich und die sind gleich wie unsere Menschen von unserem Land auch sind. Verschiedene Charaktere treffen aufeinander. Für mich am eindrucksvollsten waren die Kinder. Kinder die den Krieg in Bildern verarbeiten die aber keine Tränen vergießen. es steht zur Frage welche Traumata sie zu überwinden haben und was bleibt ihnen in ihrem Erwachsenenleben was sie weiter begleiten wird. Tatsache ist dass mir gegenüber keiner böse aufmüpfig oder fordernd wurde. Ich habe in all den Diensten die ich in der Flüchtlingsbetreuung tätig war nur Dankbarkeit erfahren. Dass ein anderer kultureller Hintergrund hier vorhanden ist und dass man natürlich über gewisse andere Herangehensweisen hinwegsehen muss ist klar. Aber allein was die Reinigung der Halle betraf haben Sie schnell gelernt. Offenbar sind mindest die meisten lernwillig und anpassungswillig. Man kann hier nicht verallgemeinern weder im guten noch im bösen Sinn. Denn so wie es bei uns gute und weniger gute Menschen gibt so gibt es diese auch in anderen Ländern. 

Jetzt habe ich aufgrund meiner bevorstehenden Operation eine Zwangspause. Ich glaube aber dass meine Hilfe nach meiner Zwangspause sicher wieder eine benötigt werden wird. Sowie die Hilfe eines jeden einzelnen benötigt wird. 
Hier eine Zeichnung eines Kindes aus dem Camp Klagenfurt    
Den Kinder in der Sanitätshilfestation mit einfachen Mitteln ein Lächeln zaubern


 Gemeinsam machts gleich noch mehr Spaß zu helfen  

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kein MS juhu

manchmal sind schlechte Nachrichten gute Nachrichten … nachdem ich die ganze letzte Woche im Krankenhaus verbracht habe, weiß ich nun endlich was mit mir los ist. Die Verdachtsdiagnose laut MRT hat sich zum Glück nicht bestätigt … so ist es „nur“ Migräne und ein Ulnarissyndrom, welches hoffentlich mit der bald folgenden Operation behoben ist.

Der Druck und die Angst hat sich damit verabschiedet. Ich habe im Krankenhaus eine ganz liebe Frau kennengelernt, die MS Patientin ist. Sie hat mir von ihrem Schicksal erzählt welches mich sehr berührt hat. So hat man sie im Beruf einfach abserviert, weil sie nicht mehr so belastbar war. Schlimm in welcher Welt wir leben. Sie hat viele Jahre für dieses Unternehmen gearbeitet, eine Diagnose und abgesägt …

Ich habe das Wochenende mit meinem doch vergleichsweise harmlosen Befund sehr genossen. Eine Vollmondwanderung auf den Hochobir, bei dem man richtig die Seele baumeln lassen konnte. Die nette Gesellschaft in der ich diese Wanderung erleben durfte tat ihr übriges dazu, dass dieser Ausflug perfekt war.

Heute gehts wieder in der Arbeit. Mal schauen was so auf mich zukommt. Mittwoch ist die Vorbesprechung zur Operation. Der Fokus liegt vorerst mal aufs gesund werden.

   
 

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Ab ins Krankenhaus 

um endlich Klarheit zu haben geht’s heute ins Krankenhaus -Verd. auf enc. Diss.  
Am Wochenende habe ich mich noch intensiv abgelenkt. Ich habe bei einem Hundelauf mitgemacht mit einem ganz tollen Hund die mir eine sehr passionierte Läuferin für den Lauf anvertraut hat. Trotz der in letzter Zeit immer wiederkehrenden Krämpfe in meinen Beinen habe ich eine doch angenehme Zeit erreicht und Noah so heißt die liebe Hündin hat viel Spaß gehabt

  

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MS oder nicht das ist hier die Frage

zurück vom Jakobsweg und meinem Urlaub in Kroatien hat mich der Alltag schnell wieder eingefangen, aber nicht die positive Erfahrung und Energie genommen, die ich am Jakobsweg sammeln durfte.

Nachdem mit mir mein lieber Freund, der beruflich Physiotherapeut ist, geschimpft hat, weil ich meine taube Hand nicht schon lange kontrollieren lies, bin ich nun endlich mal zum Arzt gegangen. Eine Odyssee hat begonnen … Hier bin ich froh, dass ich einfach schon immer eine Kämpfernatur war und bin, denn wenn plötzlich im MRT Befund Verdacht ENC. DISS. steht und du googelst und dann steht da das das MS heißt, wird dir im ersten Moment mal richtig schlecht.

Also nachdem ich den ersten Schock überwunden habe, heißt es nun, mal abchecken ob der Verdacht richtig oder falsch ist, also werde ich mein Sportprogramm mal kurzfristig unterbrechen und habe ab nächster Woche Montag einen All inclusive Aufenthalt in dem besten Krankenhaus in unserer Gegend.

Fakt ist, ich bin bereit, für was auch immer auf mich zukommen mag, denn ich war und bin a starke Frau mit den besten Eltern, die man sich wünschen kann und wunderbaren Freunden die kein Mensch der Welt ersetzen kann. Dickes Bussi und Dankeschön an euch Lieben hier an dieser Stelle 🙂

By the way … bei all der Gedanken zu meiner Person möchte ich hier meinen Blog nochmals nutzen und öffentlich zur Flüchtlingsthematik in Österreich Stellung zu nehmen. All jene welche diesen Menschen keine Hilfe zu Teil lassen wollen, mögen verschont bleiben selbst mal in solch eine fürchterliche Situation zu kommen, denn dann würden sie merken, welche herzlosen, egoistischen und dummen Menschen sie sind. Jeder von uns kann froh sein, dass wir nach wie vor in unserer geschützten und liebevollen Umgebung mit unseren Familien und unserem Hab und Gut, wie groß es auch immer sein mag, leben können und dass wir nie die Angst der Verfolgung oder gar schlimmeres erleben mussten. Ich für meinen Teil habe schon Geschirr aus privatem Besitz zur Verfügung gestellt und werde auch gerne meine Arbeitskraft soweit möglich zur Verfügung stellen um hier zu helfen.

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